Amphibienfahrzeug versinkt bei Korso in der Mur
Zu hoher Wellengang ist dem Besitzer eines Amphibienfahrzeugs am Wochenende bei einem Bootskorso am Brucker Stausee zum Verhängnis geworden. Sein zum Teil selbst gebasteltes Gefährt ging kopfüber unter! Der gescheiterte Kapitän und seine Begleiterin mussten abspringen und von der Wasserrettung geborgen werden.
Die Schaufahrt fand am Samstag im Zuge einer Veranstaltung der Marine-Kameradschaft Prinz Eugen im Hafenbereich des Mur-Stausees statt. Das urige Amphibienfahrzeug war gerade etwas südlich der Anlegestellen unterwegs, als Wasser in das Gefährt schwappte. Das war zu viel für den 900 Kilo schweren umgebauten Oldtimer - er sank sechs Meter tief.
Das Fahrzeug versank kopfüber in der Mur, die beiden Insassen konnten abspringen und wurden von der anwesenden Österreichischen Wasserrettung aus den Fluten gerettet. Die Menschen wurden gerettet aber das Auto war noch im Wasser.
Die ÖWR Landesleitung und die Stadtfeuerwehr Bruck an der Mur wurden alarmiert und rückten mit Tauchern und Booten zur Unglücksstelle an. Das versunkene Fahrzeug musste von den Tauchern "unter schwierigsten Bedingungen" geborgen werden. Die starke Strömung machte den Helfern das Leben schwer - schließlich klappte aber doch alles, und ein Kran konnte das Fahrzeug aus dem Wasser heben.
Der 68-jährige Besitzer aus der Weststeiermark - er und seine Begleiterin blieben unverletzt - nimmt den kleinen Rückschlag alles andere als schwer: "In zwei Tagen ist alles wieder voll einsatzbereit", meinte er am Sonntag.


